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Wie „ Vivaldi “ das Innovationsausbildungsprogramm von Siemens aufbaute: 140 Ideen, 35 vorrangige Konzepte

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Die Herausforderung

Siemens benötigte ein Führungskräfteentwicklungsprogramm, das über die Kompetenzentwicklung hinausging und aktiv strategische Innovationsideen hervorbrachte. Die bestehenden Programme brachten zwar fähige Führungskräfte hervor, aber nicht die Art von kreativer, unternehmerischer Führung, die das Unternehmen benötigte, um auf den sich schnell verändernden Technologiemärkten die Nase vorn zu behalten.

Die Chance

Vivaldi entwickelte ein Ausbildungsprogramm für Führungskräfte, das Neurowissenschaften, verhaltensorientierte Anreize, Gamification und KI-basierte Lerntools umfasste – und so ein Umfeld schuf, in dem die Teilnehmer sowohl ihre Führungsfähigkeiten weiterentwickelten als auch substanzielle Innovationskonzepte erarbeiteten. Aus dem Programm gingen über 140 Ideen hervor.

Das Ergebnis

Aus über 140 generierten Ideen half „ Vivaldi “ Siemens dabei, 35 vielversprechende Konzepte für die weitere Entwicklung zu priorisieren – und schuf so eine direkte Verbindung zwischen Führungskräfteausbildung und strategischer Innovationspipeline. Das Programmmodell setzte neue Maßstäbe dafür, was Unternehmensfortbildung leisten kann.

Zusammenfassung der Siemens-Fallstudie

Siemens hat in Zusammenarbeit mit „ Vivaldi “ ein Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte entwickelt, das neben der Kompetenzentwicklung auch strategische Innovationen hervorbrachte. Der Lehrplan verband Neurowissenschaften, verhaltensorientierte Anreize, Gamification und KI-basierte Lerntools und führte zu mehr als 140 Innovationsideen sowie 35 priorisierten Konzepten, die direkt in die strategische Innovationspipeline von Siemens einflossen.

Über Siemens

Siemens ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen mit Hauptsitz in München, Deutschland, einem Umsatz von rund 77 Milliarden Euro und Niederlassungen in über 190 Ländern. Das 1847 gegründete Unternehmen ist weltweit führend in den Bereichen Industrieautomation, intelligente Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitstechnologie. Siemens beschäftigt über 300.000 Mitarbeiter und zählt zu den einflussreichsten Industriekonzernen Europas.

Häufig gestellte Fragen

Was hat „ Vivaldi “ Siemens durch dieses Führungskräfte-Weiterbildungsprogramm ermöglicht?

Vivaldi entwickelte einen Lehrplan, der gleichzeitig Führungskompetenzen förderte und substanzielle strategische Innovationsideen hervorbrachte. Im Rahmen des Programms entstanden mehr als 140 Ideen, von denen 35 als vielversprechende Konzepte für die weitere Entwicklung priorisiert wurden, wodurch eine direkte Verbindung zwischen der Führungskräfteausbildung und der strategischen Innovationspipeline von Siemens hergestellt wurde.

Wie hat die „ Vivaldi “ Neurowissenschaften, Gamification und KI in den Lehrplan integriert?

Jede Methode diente einem bestimmten Zweck im Rahmen des Konzepts und wurde nicht nur aus Gründen der Neuartigkeit eingebaut. Neurowissenschaftliche Prinzipien bestimmten die Abfolge und Vertiefung der Inhalte, Gamification strukturierte die Beteiligung der Teilnehmer anhand strategischer Herausforderungen, und KI-basierte Lerntools passten die Erfahrung individuell an die jeweiligen Entwicklungsbedürfnisse der Führungskräfte an – all dies zusammen verwandelte ein Fortbildungsprogramm in ein aktives Umfeld zur Ideenfindung.

Warum ist es wichtig, die Führungskräfteausbildung direkt mit einer Innovationspipeline zu verknüpfen?

Der Großteil der betrieblichen Weiterbildung stellt versunkene Kosten dar: Es werden zwar Kompetenzen aufgebaut, diese lassen sich jedoch selten mit einem Geschäftsergebnis verknüpfen, auf das Führungskräfte im nächsten Quartal verweisen können. Durch die Verknüpfung des Programms mit einer konkreten Innovationspipeline wird Weiterbildung zu einer renditestarken Investition umgedeutet. Dies erleichtert es, das Budget zu rechtfertigen, die Unterstützung durch die Führungsspitze aufrechtzuerhalten und den ROI anhand von Kennzahlen nachzuweisen, die für Vorstände und Finanzvorstände tatsächlich von Bedeutung sind.

Was können andere Großunternehmen aus dem Ansatz von Siemens im Bereich der betrieblichen Weiterbildung lernen?

Das Modell funktioniert, weil es Führungskräfteentwicklung und Innovationsförderung als einen einzigen, integrierten Prozess betrachtet und nicht als zwei parallele Programme, die um die Zeit derselben Führungskräfte konkurrieren. Unternehmen, die sowohl eine stärkere Führung als auch mehr strategische Ideen benötigen, sollten ein Programm konzipieren, das beides bietet, anstatt voneinander getrennte Workshops durchzuführen, da die Führungskräfte, die in der Lage sind, hochwertige Konzepte zu entwickeln, genau diejenigen sind, die das Unternehmen fördern muss.