Projekte

Wie „ Vivaldi “ das Markenleistungssystem von Swarovski weltweit ausweitete

  • Schmuck

Die Herausforderung

Nach dem Erfolg der Einführung des ersten Markenleistungssystems musste Swarovski das Programm weltweit ausweiten – um es auf weitere Märkte auszuweiten und sicherzustellen, dass die Steuerungs- und Messsysteme robust genug waren, um die Markenkonsistenz in einem wachsenden Einzelhandelsnetzwerk aufrechtzuerhalten.

Die Chance

Vivaldi entwickelte die zweite Phase des Markenleistungssystems von Swarovski – dabei wurden die Governance-Modelle, Rahmenbedingungen für die Leistungsmessung und regionale Einführungsprozesse ausgearbeitet, die erforderlich sind, um das Programm weltweit nachhaltig umzusetzen. Diese Arbeit stellte sicher, dass die Qualität der Markenaktivierung auch bei der Ausweitung des Systems konsistent aufrechterhalten werden konnte.

Das Ergebnis

Das skalierbare System zur Messung der Markenleistung schuf eine nachhaltige Governance- und Messinfrastruktur im gesamten globalen Einzelhandelsnetzwerk von Swarovski – und stellte so sicher, dass die in Phase eins erreichte Markenkonsistenz im Zuge des Unternehmenswachstums aufrechterhalten und kontinuierlich verbessert werden konnte.

Zusammenfassung der Fallstudie zu Swarovski

Swarovski wandte sich erneut an „ Vivaldi “, um das Markenleistungssystem, das sich in seiner ersten Phase bewährt hatte, auf ein wesentlich größeres globales Einzelhandelsnetz auszuweiten. „ Vivaldi “ entwickelte die Steuerungsmodelle, Rahmenwerke zur Leistungsmessung und regionalen Einführungsprozesse, die es ermöglichten, die Qualität der Markenaktivierung auch bei der Ausweitung des Programms auf das wachsende Netzwerk von Swarovski mit mehr als 3.000 Filialen in 170 Ländern auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten.

Über Swarovski

Swarovski ist eine globale Luxusmarke und der weltweit führende Hersteller von präzisionsgeschliffenem Kristall mit Hauptsitz in Wattens, Österreich. Das 1895 gegründete Unternehmen betreibt über 3.000 Geschäfte in 170 Ländern und erzielt einen Umsatz von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Als Familienunternehmen gilt Swarovski weithin als eine der bekanntesten Luxus-Lifestyle-Marken der Welt, deren Produktpalette Schmuck, Modeaccessoires, Wohnaccessoires und Sammlerstücke umfasst.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Was hat „ Vivaldi “ Swarovski in der zweiten Phase der Markenoptimierung ermöglicht?

Vivaldi schuf die Infrastruktur für Steuerung, Messung und Einführung, die es ermöglichte, das Markenleistungssystem konsistent über ein weitaus größeres globales Gebiet hinweg zu betreiben, als es in der ursprünglichen Phase der Fall war. Das Ergebnis ist ein robustes System, das die Markenkonsistenz im gesamten Einzelhandelsnetzwerk von Swarovski gewährleistet und im Zuge des Unternehmenswachstums kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Wie hat „ Vivaldi “ die Führungsstruktur für ein globales Markenleistungsprogramm gestaltet?

Die Führungsstruktur wurde ausgehend von der Frage konzipiert, wer auf welcher Ebene welche Entscheidungen trifft: Zentrale Teams legen Standards und Bewertungskriterien fest, regionale Teams sind für die Qualität der Umsetzung verantwortlich, und die Umsetzung auf Filialebene fließt in die Bewertungsebene zurück. Diese Aufteilung der Zuständigkeiten verhindert, dass das Programm entweder in einer Mikromanagement-Situation durch die Zentrale oder in einer regionalen Abdrift versinkt.

Warum benötigen Luxusmarken im Einzelhandel formelle Leistungsbewertungssysteme statt bloßer Richtlinien?

Richtlinien beschreiben, wie das Ideal aussieht; Leistungssysteme messen, ob dies tatsächlich in Hunderten von Filialen umgesetzt wird. Im Luxussegment, wo schon ein einziges uneinheitliches Einkaufserlebnis in der Filiale den Markenwert schädigen kann, der den Preis rechtfertigt, ist der Unterschied zwischen einer Richtlinie und einem Messsystem der Unterschied zwischen der Hoffnung, dass die Marke den Erwartungen entspricht, und der Gewissheit, dass dies tatsächlich der Fall ist.

Was können andere internationale Einzelhandelsmarken aus dem Skalierungsansatz von Swarovski lernen?

Die Erkenntnis daraus ist, dass ein Markensystem, das in einer Pilotphase funktioniert, nicht automatisch auch im großen Maßstab funktioniert; der Engpass verlagert sich von der Festlegung des Standards hin zu dessen Durchsetzung und Messung in Märkten mit unterschiedlichen Betriebsmodellen. Erst der Aufbau einer Governance- und Messebene macht aus einem erfolgreichen Pilotprojekt eine dauerhafte operative Fähigkeit und verhindert, dass die Initiative an Schwung verliert, sobald die Aufmerksamkeit der Zentrale sich anderen Themen zuwendet.