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Wie „ Vivaldi “ Takeda dabei half, sechs Innovationschancen im Bereich Zöliakie zu identifizieren

  • Gesundheitswesen

Die Herausforderung

Die Zöliakie stellte eine deutlich unterversorgte Patientengruppe mit komplexen, vielschichtigen Bedürfnissen dar, die weit über den rein pharmakologischen Bereich hinausgingen. Takeda benötigte einen strukturierten Innovationsrahmen, um zu ermitteln, wo das Unternehmen den größten Mehrwert für die Patienten schaffen konnte – sowohl in therapeutischen als auch in nicht-therapeutischen Bereichen der Versorgung.

Die Chance

Vivaldi führte eine umfassende Untersuchung unter Patienten und Interessengruppen durch, um die Erfahrungen mit Zöliakie zu erfassen, und identifizierte dabei sechs verschiedene Chancenbereiche sowie fünf Konzepte für Innovationsplattformen, die als Leitlinien für die Entwicklungsprioritäten von Takeda dienen könnten. Das Rahmenkonzept deckte das gesamte Spektrum der Patientenbedürfnisse ab – von der Diagnose über die Ernährungsumstellung bis hin zur therapeutischen Intervention.

Das Ergebnis

Takeda erhielt einen strukturierten Innovationsfahrplan mit sechs vorrangigen Zielbereichen und fünf validierten Plattformkonzepten – damit verfügt das Unternehmen nun über einen klaren, patientenorientierten Rahmen für die Ausrichtung seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie seiner kommerziellen Investitionen im Bereich der Zöliakie.

Zusammenfassung der Fallstudie zu Takeda

Takeda beauftragte „ Vivaldi “ mit der Entwicklung eines strukturierten Innovationsrahmens für Zöliakie – eine unterversorgte Patientengruppe, deren Bedürfnisse weit über die pharmakologische Behandlung hinausgehen. „ Vivaldi “ führte eine Untersuchung unter Patienten und Interessengruppen durch, die den gesamten Verlauf der Zöliakie von der Diagnose bis zur Ernährungsumstellung abbildete. Dabei wurden sechs Handlungsfelder und fünf Innovationsplattformen identifiziert, die als Leitlinien für Takedas Prioritäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie kommerzielle Investitionen in diesem Bereich dienen.

Über Takeda

Takeda Pharmaceutical Company ist ein weltweit führendes, werteorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einem Umsatz von über 4 Billionen Yen und Niederlassungen in über 80 Ländern. Als eines der 15 weltweit führenden Pharmaunternehmen konzentriert sich Takeda auf innovative Medikamente in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten, Neurowissenschaften und Magen-Darm-Erkrankungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter und ist an den Börsen in Tokio und New York notiert.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Inwiefern hat „ Vivaldi “ Takeda dabei geholfen, Innovationen im Bereich der Zöliakie voranzutreiben?

Vivaldi erstellte eine patientenorientierte Innovationsroadmap mit sechs priorisierten Handlungsfeldern und fünf validierten Plattformkonzepten, die die therapeutischen, diagnostischen und unterstützenden Aspekte der Zöliakie abdecken. Das Rahmenwerk bietet Takeda eine strukturierte Grundlage für die Ausrichtung von F&E- und kommerziellen Investitionen in einem Bereich, in dem die Patientenbedürfnisse bisher noch nicht durchgängig erfasst worden waren.

Wie hat „ Vivaldi “ das Innovationskonzept für Zöliakie entwickelt?

Das Team führte eine Untersuchung unter Patienten und Interessengruppen durch, bei der der gesamte Krankheitsverlauf erfasst wurde – vom langen Weg bis zur Diagnose über die fortlaufende Ernährungsumstellung bis hin zu den Punkten, an denen therapeutische Maßnahmen den Krankheitsverlauf beeinflussen könnten. Diese ganzheitliche Betrachtung brachte Möglichkeiten außerhalb des streng pharmakologischen Rahmens zutage, auf den sich der Großteil der bisherigen Forschung zur Zöliakie konzentriert hatte.

Warum sind für Innovationen im Bereich seltener und medizinisch unterversorgter Krankheiten nicht-therapeutische Plattformen erforderlich?

Bei Erkrankungen wie Zöliakie, bei denen Patienten den Großteil ihrer Zeit damit verbringen, die Krankheit selbst zu bewältigen, anstatt eine Behandlung zu erhalten, liegt der ungedeckte Bedarf ebenso sehr in den Bereichen Diagnose, Alltag und Information wie in der Molekularmedizin. Ein Pharmaunternehmen, das seine Chancen ausschließlich auf die Arzneimittelentwicklung ausrichtet, übersieht dabei die Plattformen, die den Patienten am häufigsten erreichen – und die zugleich das Vertrauen aufbauen, das pharmakologische Produkte letztendlich benötigen.

Was können andere Pharmaunternehmen aus dem Vorgehen von Takeda lernen?

Die Erkenntnis lautet: Innovationsroadmaps in unterversorgten Krankheitsbereichen sind überzeugender, wenn sie von der Patientenreise ausgehen und nicht von der Pipeline, da die Patientenreise Plattformchancen aufzeigt, die bei einem „Pipeline-first“-Ansatz systematisch übersehen werden. Ein Rahmenkonzept, das sechs Chancenbereiche und fünf Plattformen in einem einzigen Dokument benennt, zwingt zu strategischen Entscheidungen sowohl bei therapeutischen als auch bei nicht-therapeutischen Optionen – und genau dort entstehen in der Regel die am besten zu verteidigenden Positionen in einer Kategorie.