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Wie „ Vivaldi “ Accor dabei half, die Zukunft der hybriden Hotellerie zu gestalten

  • Reisen und Gastgewerbe

Die Herausforderung

Accor erkannte eine bedeutende Marktchance an der Schnittstelle zwischen Hotellerie, Coworking und Mitgliederclubs – angetrieben durch den Aufstieg des digitalen Nomadentums und eines Lebensstils, in dem sich Arbeit und Freizeit vermischen. Die Herausforderung bestand darin, ein überzeugendes, wirtschaftlich tragfähiges hybrides Hotelleriekonzept zu entwickeln, mit dem sich Accor in einem sich rasch wandelnden Markt von der Konkurrenz abheben konnte.

Die Chance

Vivaldi Integrierte Kulturforschung, Trendanalysen zum Verhalten am Arbeitsplatz und strategische Szenarioplanung dienten der Entwicklung eines hybriden Erlebniskonzepts – vergleichbar mit „The Ned meets Fora“ –, das soziale Interaktion, professionelle Einrichtungen und langfristige Wohnmöglichkeiten in einem einzigen flexiblen Angebot vereinte. Das Konzept schuf eine neue Kategorie an der Schnittstelle zwischen Gastgewerbe, Arbeit und Wohnen.

Das Ergebnis

Accor erhielt ein klar definiertes hybrides Innovationskonzept für die Hotellerie, das das Unternehmen als Vorreiter im Ökosystem der „Zukunft der Arbeit“ und des Lebensstils positionierte – und ihm damit ein glaubwürdiges strategisches Angebot für digitale Nomaden, Remote-Mitarbeiter und erlebnisorientierte Reisende bot, die nach flexiblen Lebens- und Arbeitsumgebungen suchen.

Zusammenfassung der Fallstudie zu Accor

Accor hat sich mit Vivaldi zusammengetan, um ein hybrides Gastronomiekonzept an der Schnittstelle zwischen Hotels, Coworking und Mitgliederclubs zu entwickeln, das durch den Aufstieg des digitalen Nomadentums und die Verschmelzung von Arbeit und Freizeit als Lebensstil vorangetrieben wird. Vivaldi kombinierte Kulturforschung, Trendanalysen zum Verhalten am Arbeitsplatz und Szenarioplanung, um ein Konzept namens „The Ned meets Fora“ zu entwickeln, das soziale Aktivitäten, professionelle Einrichtungen und langfristige Wohnmöglichkeiten in einem einzigen flexiblen Angebot vereint.

Über Accor

Accor ist ein weltweit führender Hotelkonzern mit einem Portfolio von über 40 Hotelmarken und mehr als 5.600 Hotels in 110 Ländern. Accor hat seinen Hauptsitz in Paris, Frankreich, beschäftigt über 260.000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von über 4 Milliarden Euro. Die Marken des Unternehmens reichen von Economy- bis hin zu Luxusklasse, und das Unternehmen ist Vorreiter bei der Neugestaltung der Hotellerie für die Zeit nach der Pandemie, die von hybrider Arbeit und flexiblem Reisen geprägt ist.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Was hat „ Vivaldi “ Accor dabei geholfen, mit dem hybriden Gastronomiekonzept zu erreichen?

Vivaldi Accor wurde ein Hybridkonzept entwickelt, das Hoteldienstleistungen, Coworking und eine Mitglieder-Community unter einem flexiblen Modell vereint und das Unternehmen so in die Lage versetzt, eine neue Kategorie anzuführen, anstatt im Wettbewerb mit bestehenden Hotelformaten zu stehen. Das Konzept verschaffte Accor ein klares strategisches Angebot für digitale Nomaden, Remote-Arbeiter und erlebnisorientierte Reisende, die nach flexiblen Lebens- und Arbeitsumgebungen suchen.

Wie hat „ Vivaldi “ das Referenzkonzept „The Ned meets Fora“ entwickelt?

Das Team kombinierte Kulturforschung darüber, wie digitale Nomaden tatsächlich leben und arbeiten, Trendanalysen zur Verschmelzung von Gastgewerbe und Arbeitsplatz sowie Szenarioplanung für verschiedene Zukunftsszenarien der Arbeitswelt. Durch die Verankerung des Konzepts an zwei bestehenden Referenzmarken erhielt Accor ein greifbares Modell, an dem sich die Teams orientieren konnten – und nicht nur eine abstrakte Kategoriebeschreibung, die sich nur schwer in die Praxis umsetzen ließ.

Warum stellt die Kategorie „Hybrid“ eine strategische Chance dar und ist nicht nur ein vorübergehender Trend?

Die treibenden Faktoren – Standortunabhängigkeit, die Verschmelzung von Arbeit und Freizeit sowie das Bedürfnis nach einer großen Gemeinschaft – sind strukturelle Veränderungen in der Art und Weise, wie Wissensarbeiter ihr Leben gestalten, und keine pandemiebedingten Phänomene, die sich einfach so wieder umkehren lassen. Der Umsatz in diesem Bereich ist derzeit noch gering, doch die zugrunde liegende Nachfrage ist beständig. Das macht ihn zu einer Chance, bei der sich eine frühzeitige Positionierung auszahlt und ein später Einstieg deutlich schwieriger ist.

Was können andere Unternehmen der Hotellerie aus dem Ansatz von Accor lernen?

Die Erkenntnis daraus ist, dass die überzeugendsten Innovationen im Gastgewerbe mittlerweile nicht mehr innerhalb einzelner Formate, sondern zwischen ihnen angesiedelt sind – und dass die Unternehmen, die kategoriedefinierende Konzepte entwickeln, diese auf lange Sicht für sich beanspruchen können. Wer Hybridkonzepte lediglich als Merkmal bestehender Hotels betrachtet, verkennt den strategischen Kernpunkt: Diese Kategorie erfordert ein eigenes Modell mit einer eigenen Geschäftslogik, und die Betreiber, die dieses als Erste entwickeln, werden die Maßstäbe setzen, an denen sich andere messen müssen.