Wie partizipiert Ihr Plattformunternehmen an der Plattformökonomie?
Wir befinden uns inmitten eines monumentalen Verhaltenswandels, der durch unsere Welt des Digitalen Darwinismus. Wir leben heute in einer Plattformökonomie, einer digitalen Plattformstruktur, die ein breites Spektrum von Aktivitäten ermöglicht und es den Nutzern erlaubt, sich zu vernetzen, Ressourcen zu teilen und Transaktionen durchzuführen. Markennamen allein reichen nicht mehr aus, um eine Beziehung aufzubauen und die Treue der Kunden zu sichern. Plattformen erleichtern Verbindungen und die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern, und durch diese Interaktionen werden Werte geschaffen.
In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die von langfristigen Engagements bis hin zu zweitägigen Plattformstrategie-Workshops reicht, haben wir die folgenden vier Perspektiven auf die Plattformökonomie ermittelt, die unsere Definition bereichern:
Erstens bieten Plattformen neue Möglichkeiten, Angebot und Nachfrage aufeinander abzustimmen. Auf diese Weise können Unternehmen neue Nachfrage bedienen, indem sie Zugang zum Long Tail erhalten. Denken Sie an die Nummer 1 unter den Musikstreaming-Plattformen, Spotify. Sie kann sich den Long Tail zunutze machen, indem sie eher unbekannte Bands für eine kleine Gruppe von Kunden bereitstellt. Dies führt jedoch zu einem großen Teil der Einnahmen, da die Gewinnspannen der Kunden hoch sind. Gleichzeitig profitieren Nischenkünstler davon, dass sie Zugang zu dem riesigen Nutzernetzwerk erhalten und ihre ersten Einnahmen erzielen. Dank der digitalen Technologie können Plattformen wie Spotify eine breite Palette von Inhalten und Diensten anbieten.
Zweitens sind Plattformen aufgrund der einfachen und effizienten Koordinierung zwischen Unternehmen zunehmend praktikabel. OpenTable ist dafür ein gutes Beispiel. Die Bequemlichkeit bei der Nutzung von OpenTable liegt in der Fähigkeit, Nutzer schnell mit Restaurants zu verbinden. Diese Plattformen erleichtern wirtschaftliche und soziale Aktivitäten, indem sie Interaktionen und Transaktionen zwischen verschiedenen Nutzergruppen ermöglichen.
Drittens: Der Erfolg der Plattformen macht deutlich, dass sie wachsen durch Netzwerkeffekte exponentiell. Das Geschäftsmodell von Uber führt zu zweiseitigen Netzeffekten: Mehr Fahrer bedeuten eine größere geografische Abdeckung, und je größer die geografische Abdeckung ist, desto geringer sind die Ausfallzeiten der Fahrer und damit die Preise für die Kunden. Dies wiederum führt zu mehr Nachfrage, wodurch der Kreislauf erneut in Gang gesetzt wird und sich eine Wertschöpfungsspirale für alle Beteiligten verstärkt. Plattformen wie Uber ermöglichen flexible, unabhängige Arbeitsmöglichkeiten und tragen so zur Gig Economy bei.
Schließlich bringen Plattformen eine neue Form der Wertschöpfung mit sich, bei der die Plattform nicht nur für den Eigentümer der Plattform, sondern für das gesamte Ökosystem Werte schafft. John Deere hat eine offene Datenplattform geschaffen, die die Integration von Diensten Dritter ermöglicht. So entsteht ein intelligentes landwirtschaftliches Ökosystem, in dem Landwirte Zugang zu einer wachsenden Zahl von Diensten haben, die immer mehr Aspekte der Landwirtschaft digitalisieren und es letztlich allen Beteiligten ermöglichen, zur Verbesserung der Erträge der landwirtschaftlichen Flächen beizutragen. Das Geschäftsmodell der Plattform dient als Vermittler, der den wirtschaftlichen und sozialen Austausch zwischen verschiedenen Nutzergruppen ermöglicht.
Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr derzeitiges Geschäftsmodell unzureichend oder ineffektiv ist, um die Herausforderungen zu bewältigen, denen sich Ihr Unternehmen gegenübersieht, ist es jetzt an der Zeit zu untersuchen, wie Plattformdenken dazu beitragen kann, die Bedürfnisse Ihrer Kunden besser zu erfüllen, Ihre Transformationsbemühungen zu fokussieren und neue Einnahmequellen zu erschließen. Nehmen Sie Kontakt auf, um zu erfahren, wie Vivaldi's seinen Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung einer Plattformstrategie hilft.