Zurück

Studie: Weshalb die “digitale Transformation” zu kurz greift – der aktuelle Stand zu Plattform-Geschäftsmodellen

Unsere aktuelle Studie zu Chancen, Treibern und Erfolgskriterien von Plattform-Geschäftsmodellen in der Schweiz

Jeder spricht über sie, einige der erfolgreichsten Unternehmen wenden sie an: Plattform-Geschäftsmodelle. Sie besitzen die Macht selbst etablierte Unternehmen, die seit fast 100 Jahren existieren, finanziell in den Schatten zu stellen. Hilton, gegründet im Jahre 1919, bringt es auf eine Marktkapitalisierung von 19 Mia. US-Dollar. Airbnb, 89 Jahre später gegründet, bringt es jedoch bereits auf 31 Mia. US-Dollar. Das Besondere an ihnen ist nicht nur, dass sie eine völlig neue Methode anwenden, Wert zu generieren, sondern, dass sie auch gleich exponentiell besser darin sind als klassische Methoden. Sie nutzen das Zusammenspiel von Technologien und Daten, verschiedenen aktiven und passiven Teilnehmern und deren Interaktionen untereinander wirksam aus. Die Marke hilft aus diesem Zusammenspiel exponentielle Netzwerkeffekte oder Demand-Side Economies of Scale zu erzielen.

Die Schweiz brachte einige der stärksten Marken auf relativ wenigen Quadratkilometern hervor. Darum haben wir uns genau dieses Land herausgesucht, um zu analysieren, wie gut die Unternehmen und Marken in dieser neuen Disziplin aufgestellt sind. Haben sie bereits die notwendigen organisatorischen und digitalen Voraussetzungen gemeistert? Sind sie bereits im Austausch mit externen Partnern?

Die zentrale Erkenntnis: Obwohl Plattform-Geschäftsmodelle völlig neue Chancen eröffnen, handeln viele Schweizer Unternehmen wenig zukunftsorientiert. Die meisten Unternehmen geben zwar an die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, aber nur die Hälfte bindet sie auch aktiv in den Wertschöpfungsprozess ein. Neue Technologien werden gerade einmal von zwei aus drei Unternehmen systematisch beobachtet und nur die Hälfte plant exponentielle Technologien in Zukunft einzusetzen. Das obere Management zeigt sich dabei in der Selbsteinschätzung um einiges kritischer
als das mittlere/ untere Management.

Gerne stehen unsere Experten für weitere Informationen zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – kontaktieren Sie uns!

Roland Bernhard, Senior Partner: rbernhard@vivaldigroup.com

Fabian Heimgartner, Engagement Manager: fheimgartner@vivaldigroup.com

Petra Gruber, Senior Consultant: pgruber@vivaldigroup.com